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Death Metal

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Death Metal Artikel

Death Metal ist eine Variante des Heavy Metal und damit der Rockmusik. Typische Merkmale sind sehr tief gestimmte Instrumente und gutturaler Gesang, häufig auch Double Bass Drumming und extrem schnelle so genannte Blastbeats . Die Texte behandeln meistens die Thematik des Todes und des Leidens, teilweise mit philosophischen (nihilistischen) oder auch satanistischen Anteilen.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Cornelsen Senior English Library - Juvenile Fiction: After the First Death. (Lernmaterialien) An interesting novel focused on the thoughts of the characters. We read this book at school and in my opinion After the First Death was a very interesting novel. The author focused on describing the characters and the thoughts of the protagonists. This book didn't describe the terrorists as evil monsters but let the reader have a look at the motivation...

Entwicklung und Geschichte

Der Musikstil entstand Mitte der 1980er-Jahre aus dem Thrash Metal. Erst nach einiger Zeit entwickelte sich jedoch Bewußtsein für eine neue Musikrichtung und Metalszene; so lassen sich damals beispielsweise auch bei Destruction Riffs finden, welche ohne weiteres von einer Death Metal hätten stammen können.

Als erste Vorreiter gelten vor allem die Bands Possessed , Slaughter , Hellhammer /Celtic Frost und Morbid Angel (von der Musikzeitschrift Rock Hard als die ersten Superstars des Death Metal genannt) sowie Death, deren Kopf Chuck Schuldiner als "Godfather of Death Metal" verehrt wurde. Erwähnenswert als eine der ersten Death Metal Bands sind ebenfalls Master.

Am einflussreichsten waren in den Vereinigte Staaten Amerika Bands aus Tampa, Florida (z.B. Death, Morbid Angel, Obituary , Deicide ,) dem Umfeld New Yorks und Marylands (Suffocation , Cannibal Corpse, Malevolent Creation, Dying Fetus ), sowie zu einem großen Maße auch Autopsy .

Parallel zu dem Death Metal entstand eine ähnliche, jedoch mehr der Punk-Bewegung zuzuschreibende Musikrichtung namens Grindcore. Diese war besonders zu Beginn der 1980er in Großbritannien von Bedeutung und brachte richtungsweisende Bands wie Napalm Death, Bolt Thrower oder Carcass hervor, die den US-Death Metal entscheidend prägten.

Als europäischer Gegenpol zu dem technisch anspruchsvollen, in späteren Jahren geradezu "progressiv" wirkenden US-Death Metal entwickelte sich in den späten 80ern Stockholm (Schweden) zur Hochburg des betont primitiven, geradlinigen Death Metal. Bekannte Vertreter dieser Richtung sind Unleashed , Dismember/Carnage , Nihilist/Entombed und Grave . Eine gewisse musikalische Beeinflussung durch die US-amerikanischen Autopsy war hier nicht von der Hand zu weisen - gerade die Nihilist-Demos standen voll und ganz in der Tradition des Autopsy-Sounds.

Eine andere Spielart des schwedischen Death Metal etablierte sich Anfang der 90er Jahre speziell in Göteborg: Der so genannte Melodic-Death-Metal, auch genannt als New Wave Of Swedish Death Metal (NWOSDM). Als Pionierband lassen sich At the Gates bebezeichnen, die sich mitlerweile aufgelöst haben. Die größten noch existierenden Bands dieser Richtung sind In Flames, Children of Bodom und Dark Tranquillity . Der Melodic-Death-Metal zeichnet sich durch betont melodische Passagen aus und benutzt Elemente der NWOBHM, beispielsweise die von zwei Leadgitarren mehrstimmig gespielten Soli. Die typischen Elemente des Melodic Death Metal fanden Jahre später in die Hardcore-Szene Eingang und erleben dort derzeit unter der Nennung Metalcore eine Renaissance.

In der Mitte der 90er setzte bei dieser Musikrichtung allerdings ein Sättigungseffekt in der Szene ein, womit in dem Übrigen der Erfolg des norwegischen Black Metal begünstigt wurde. Der Death Metal verlor sein Interesse in der Öffentlichkeit. Ca. wenige Bands schafften es sich in dieser Zeit über Wasser zu halten. Gegen Anfang des neuen Jahrtausends spricht man jedoch von einem Wiedererstärken des Death Metals.

Auf der einen Seite gibt oder gab es in dem Todesblei in vielerlei Hinsicht eine gewisse Regressivität bezüglich einer Abweichung von einer Art Death-Metal-Reinheitsgebot. Man hatte in einer bestimmten Weise zu klingen, sonst war man nicht true. So meinte der Sänger von Unleashed , Johnny Hedlund, 1993 in einem Interview, dass Bands, welche auch Elemente aus anderen Musikstilen in ihr Schaffen einfließen ließen, sich nach einiger Zeit mit der Ablehnung der Szene auseinandersetzen müssten. Ironischerweise setzte mit dem Wiedererstärken des Death Metal auch eine Stilexplosion ein.

So bezieht der Death Metal mitunter verschiedenste Einflüsse mit ein. Der so genannte Death 'n' Roll , in der Mitte der 1990er entwickelt von Bands wie Entombed , Gorefest oder Crack Up , kombiniert Death Metal-typischen Sound mit Reminiszenzen an alte Größen wie Black Sabbath, Motörhead, AC/DC oder gar die frühen Queen. Fear Factory begannen als Grindcore-Death Metal - Band, bauten aber zunehmend Industrial-Samples in ihre Stücke ein, so dass sie mit nicht zur Death Metal - Szene gehörenden Bands wie Ministry den Industrial Metal mitformten. Schnittbereiche zwischen Death Metal und Gothic Metal sowie Doom Metal bilden z.B. Atrocity oder My Dying Bride. Avantgardistische Bands wie Cynic, Pestilence oder Atheist ließen sich von Jazz und Latin Music inspirieren. Das US-Quartett Nile zeichnet sich durch eine Synthese aus Grindcore-beeinflusstem Death Metal und ägyptischer Folklore aus. Die finnische Formation Waltari hingegen nahm 1995 mit einem 60-köpfigen Orchester die "Death Metal Symphony in Deep C" auf.

Buch-Tipp: Death Note 05 DeathNote in dem Umlauf >>The human whose name's written in this note, shall die. << Seit der Oberschüler Light Yagami das Death Note gefunden und dessen Benutzung umfassend gemeistert hat, hat sich die Situation zwischen ihm und dem Meisterdetektiv >L< stets weiter zugespitzt. Schließlich wurde Misa Amane, Lights vermeintliche Freundin unter...

Musik

Der "typische" Death Metal reicht von langsamen, walzenden Riffs (beispielsweise bei Bolt Thrower oder Hypocrisy) bis hin zu sehr schnellem so genanntem "Geknüppel". Die Gitarren sind sehr häufig um mindestens 1 Ganzton, häufig sogar 2 oder mehr, heruntergestimmt. Als ein weiteres Merkmal kann man abrupte Wechsel des Tempo oder des Rhytmus betrachten.

Die Texte sind aufgrund des in dem Genre vorherrschenden Gesangsstils ("Growlen", "Grunzen") häufig schwer verständlich. In dem Fall der frühen Alben von Obituary ist schon allein darum nichts zu verstehen, weil ihr Sänger fast ohne jeden Text 'growlt'; häufig gutheißt man eine Unverständlichkeit der Lyriks aber auch aufgrund ihrer Extremität.

Einen 'cleanen' Gesang abwechselnd mit typischem Death-Metal-Gesang führten Bands wie Amorphis und Edge of Sanity ein. Diese Neuerung der Clean-Vocals in dem Death Metal kam Anfang der 1990er auf. Als größte Hoffnung auf diesem Teilgebiet gilt seit Ende der 1990er die Band Opeth aus Stockholm, die Old School -Death Metal à la Morbid Angel mit Elementen des Progressive Rocks der 1970er verbindet.

Buch-Tipp: Death Note 1 Manga gut, deutsche Umsetzung naja. Ich werde nicht noch einmal all die positiven Punkte aufzählen, die in den vorigen Rezensionen schon angesprochen wurden. Ich stimme ihnen zu dem größten Teil zu. Der Grund, weswegen ich hier aber trotzdem ca. 4 Punkte verteilen möchte ist, dass ich die deutsche Übersetzung an manchen Stellen extrem misslungen...

Ideologie und Lyrik

Wie in vielen anderen Metalstilen auch, betrachten die Anhänger dieses Stils ihre Musik als einen Ausdruck der negativen Aspekte der Welt und sehen ihre Szene als Gegenkonzept zu einer oberflächlichen Spaßkultur , jedoch setzt diese Richtung an einem anderem Punkt an. Ein typisches Merkmal von Death Metal Texten ist ein grundlegend pessimistische Weltsicht, weshalb der Tod auch als der lyrische Angelpunkt dieser Musikrichtung beschrieben werden kann, gemäß einem Slogan von Hellhammer : Nur Tod ist real. Keinesfalls aber dreht sich der Death Metal um die Verehrung oder gar Verherrlichung des Todes.

Besagter Nihilismus äußerte sich anfangs in Splattertexten , welche allerdings auch heute noch ein große Verbreitung aufweisen. Einerseits sind die dortigen Darstellungen von Gewalt teilweise sehr fragwürdig, jedoch käm niemals ein Death-Metaller auf die Idee, diese wörtlich zu nehmen. Die unter Umständen zügellose Beschreibung von Gewalt ist viel mehr als eine Reaktion auf eine anscheinbar völlig hoffnungslose Weltsicht anzusehen, bzw. als ein Ventil für die Wut auf diese Realität.

Auch findet häufig satanische bzw.a antichristliche Symbolik einen Platz in dem Death Metal. Auch dies ist als Ausdruck von Abscheu gegenüber einer als heuchlerisch-guten angesehenen Welt oder Gesellschaft zu verstehen, da Satanismus sich eignet um in einer christlich geprägten westlichen Kultur gegen selbige zu kokettieren. In Liedtexten, in welchen das Töten von Christen beschrieben wird, kommt dieses Abspaltungsbestreben zu dem Ausdruck.

Tatsächlich begannen die meisten älteren Death Metal Bands auf diesem textlichem Gebiet, jedoch setzte mit der Entwicklung der Szene auch hier ein "Reifeprozess" ein. Die Thematik wurde mit differenzierten Mitteln angegangen; eine gewisse Ähnlichkeit zu dem Vanitasgedanken des Barock trat stets mehr zu dem Vorschein, so lassen beispielsweise Parallelen ziehen zwischen den "Thränen des Vaterlandes" von Gryphius und "Epitaph for Humanity" von Vader. Bands wie Death, Cynic, Pestilence oder Gorefest wagten sich an philosophische und politische Themen heran.

Buch-Tipp: Death Note 2 Suchtgefahr Also ich kann mich meinen Vorgaengern ca. anschliessen; dieser Manga ist einfach unschlagbar und mach suechtig! Ich habe lange nicht mehr so eine Suchterlebnis gehabt!:-)Viel brauch zu dem Manga nicht zu sagen, wer sich fuer die Buecher interessiert, wird den Anime (Tv-Serie) auf lieben. Die ist zwar "noch" nicht in deutsch oder in Europa...

Bands

At the Gates
Autopsy
Bolt Thrower
Cannibal Corpse
Carcass
Dark Tranquillity
Death
Deicide
Dismember
Hypocrisy
In Flames (eher Melodic Death Metal)
Malevolent Creation
Master
Morbid Angel
Nihilist/Entombed
Nile
Possessed
Six Feet Under
Suffocation
Soilwork
Unleashed
Vader

<-- Bevor eine neue Band hinzugefügt wird, bitte überlegen ob sie eine Erwähnung wert ist, und dann am besten schon einen entsprechend Artikel anlegen. Siehe zur Recherche auch die englische Library mit sehr ausführlich Bandportraits. -->Siehe auch:
Heavy Metal Thrash Metal Metalcore Black Metal Grindcore


Weiteres zu dem Artikel Death Metal

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